Der Unterricht


Das geeignete Instrument
Der Unterricht
Das richtige Üben
 

Das geeignete Instrument:

Hier die 4 wichtigsten  Akkordeongrößen, welche nach der Anzahl ihrer Basstasten unterteilt werden: 48 Bass, 72 Bass, 96 Bass und 120 Bass. Kinder beginnen in der Regel mit einem 48 Bass-Akkordeon, da größere Instrumente für sie nicht zu handhaben sind und vor allem durch das Gewicht Verspannungen oder sogar bleibende Haltungsschäden verursacht werden können. Auch muss man entscheiden, ob man ein Piano- oder Knopfakkordeon erlernen möchte. Dann wird meist überlegt, welche Instrumentenmarke mag wohl die beste sein? Hier streiten sich die Geister, denn jeder hat so seine Favoriten. Das Wichtigste ist allein, dass sich der Musikant mit seinem Instrument wohl fühlt, dessen Handhabung als angenehm empfindet und die Klangfarbe seinen Vorstellungen entspricht. Man sollte also verschiedene Instrumente vor dem Kauf ausprobieren. Wer mit einem kleinen Akkordeon startet, sollte ein gebrauchtes Instrument erweben, da man in absehbaren Zeit sowieso zu einem größeren Instrument wechseln wird. Wenn sich die Frage nach einem großen 4- oder 5-Chörigen Instrument stellt, ist weiterhin zu bedenken, welche Musik man hauptsächlich damit spielen möchte. Soll es ein Instrument sein, auf dem man überwiegend Tanz-, Volks- oder klassische Musik spielt oder ob es als Orchesterinstrument dient, da man auf die Registerzusammenstellung und Stimmung achten muss oder sogar mal über ein Convertorinstrument nachdenken könnte. Der vernünftigste Weg ist aber nach wie vor, sprechen Sie vor dem Kauf eines Instrumentes mit Ihrem Akkordeonlehrer, er wird Sie am besten beraten.

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Der Unterricht:

Der Akkordeonunterricht teilt sich in 2 Bereiche auf, dem musiktheoretischen Teil und dem Spielen selbst. Beide Bereiche greifen im Individualunterricht ineinander über und werden entsprechend den Vorkenntnissen des Schülers vom Musiklehrer variiert unterrichtet. Zum musiktheoretischen Teil zählt im Besonderen die Rhythmik, Harmonielehre, Gehörbildung und Notenlehre. Beim Spielen selbst wird die richtige Ausführung erlernt, der klangliche Ausdruck, sowie der Fingersatz und, beim Akkordeon im Besonderen, die Balgtechnik. Mit vorgeschrittenen Unterricht erlernt der Schüler auch das Akkordeon nicht nur als Melodie führendes Instrument, bzw. es rein solistisch zu nutzen, sondern auch als begleitendes Instrument einzusetzen.

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Das richtige Üben:

Bei Kinder ist beim täglichen Üben besonders darauf zu achten, dass sie ihr Akkordeon nicht all zu lange umgeschnallt halten. Besser ist es, wenn sie mehrmals am Tag für höchstens 20 Minuten spielen und anschließend die Körper- und Handmuskulatur locken. Nicht nur Verspannungen  könnten sonst  die Folge sein, auch Sehnenscheidentzündungen und sogar Haltungsschäden. Auch ist die richtige Sitzposition beim Spielen wichtig, dass beide Füße auf dem Boden auftreten und die Körperhaltung gerade und leicht nach vorne gebeugt bleibt. Zu empfehlen ist ein fester Hocker oder Sitz ohne Rückenlehne. Die richtige Körperhaltung beim Spielen und der genaue Sitz des Instrumentes am Körper wird vom Akkordeonlehrer im Unterricht stets überwacht.

Für Schüler jeden Alters gilt aber, beim Spielen eines Musikstückes vorerst die Melodie- und Basslinie einzeln und bewusst langsam zu üben und erst wenn beide sauber klingen, dass Zusammenspiel mit ansteigenden Tempo ( Metrum ) zu trainieren. Es sollte auch nicht gleich das gesamte Stück zusammenhängend gespielt werden, schwierige Stellen übt man mehrmals hintereinander. Vor Spielbeginn ist stets auf den angegebenen Takt, die Tonart, das Tempo und die Lautstärke (Dynamik) des Musikstückes zu achten und während des Spiels auf die richtigen Balgwechsel.

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